Berufsunfähigkeitsversicherung für Existenzgründer
Viele Existenzgründer verfügen nur über minimale Mittel, um einen eigenen, angepassten
Versicherungsschutz aufzubauen. Gerade für den Bereich der Berufsunfähigkeit
ist eine private Absicherung doch unumgänglich, denn nur so kann man sich
vor dem finanziellen Konkurs in Folge eines Unfalls oder einer
Erkrankung wahrhaft schützen.
In Deutschland werden immer mehr
Arbeitnehmer vor dem Erreichen des offiziellen Rentenalters
berufsunfähig. Die Gründe hierfür sind umfassend. So kann beispielsweise
ein Unfall das Weiterarbeiten ausgeschlossen machen, doch auch Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Gelenke sind Gründe für eine andauernde
Berufsunfähigkeit.
Wer in Deutschland berufsunfähig wird und gesetzlich versichert ist, hat
einen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Deren Höhe richtet
sich erst einmal danach, wie lange der Versicherte noch pro Tag beruflich tätig
sein kann, und zwar abgekoppelt in welchem Beruf. Jedweder, der noch mehr als sechs Stunden am Tag funktionieren kann, sei es als Pförtner oder Nachtwächter,
erhält keine Leistungen. Nur bei noch
schlechterem Arbeitsvermögen wird eine geringe Erwerbsminderungsrente bezahlt. Diese ist dessen ungeachtet in keinem Fall
ausreichend, um den gewohnten Lebensunterhalt zu bestreiten. Wer als
Existenzgründer nicht gesetzlich rentenversichert ist, erhält grundsätzlich
keine Leistungen, auch wenn die Arbeitsfähigkeit bei weniger als sechs
Stunden pro Tag liegt.
Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher in der Regelunumgänglich. Bei Eintreten des Versicherungsfalls
leistet
diese Versicherung eine dauerhafte Rente. Den Betrag dieser Rente kann jeder
Versicherte selbst begrenzen. Um den Lebensunterhalt ausreichend bezahlen zu können,
sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung an die eigenen Umstände
angepasst sein. Einige Versicherungsunternehmen bieten Existenzgründern
sogar an, den Versicherungsschutz durch die Berufsunfähigkeitsversicherung
nach ein paar Beitragsjahrenanzupassen, so dass gerade zu Beginn des
Geschäftsbetriebs Beiträge gespart werden können.
Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, dass
die Versicherung auf die Verweisbarkeit in andere Berufe
verzichtet sowie
dem Versicherten die freie Arztwahl bescheinigt.
Je nach Bedürfnis kann die Berufsunfähigkeitsversicherung
entweder als
Einzelversicherung abgeschlossen werden. Sie ist dabei meist
eine reine Risikoversicherung. Aber auch die Verbindung der
Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung ist realisierbar. In diesem Fall ist neben dem
Berufsunfähigkeitsschutz der Aufbau
einer privaten Altersvorsorge vorstellbar.
In Deutschland gibt es eine generelle
Krankenversicherungspflicht. Existenzgründer und Firmengründer
können zwischen der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung wählen.
Um die beste Wahl zu treffen, sollten bei beiden Wegen Vor-und
Nachteile geprüft werden.
Krankenversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse
Existenzgründer können sich bei Erfüllung der Vorversicherungszeit in der
gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig absichern lassen. Die Beiträge sindabhängig
vom Einkommen. Um diesen zu berechnen, muss der Existenzgründer sein Einkommen mit passenden
Nachweisen unter Beweis stellen. Zu Beginn der Versicherungszeit wird jedoch das
Einkommen in aller Regel geschätzt und der Beitrag vorübergehend
errechnet. Existenzgründer erreichenferner einen ermäßigten Beitrag, wenn ihr Einkommen eine festgesetzte
Grenze nicht übersteigt. Auch bei Erhalt eines Gründungszuschusses gilt die
Ermäßigungsregelung.
Die Leistungen der GKV beinhalten die Verhütung, Früherkennung und Behandlung von
Krankheiten. In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt esgrundlegend
ein Sachleistungsanspruch für Versicherte. Die medizinische Inanspruchnahme
erfolgt es sei denn von Zuzahlungen bargeldlos, meist durch die
Versichertenkarte.
Vorteilhaft gegenüber der privaten Krankenversicherung ist die kostenlose
Mitversicherung von Familienmitgliedern.
Krankenversicherung in der privaten Krankenkasse
Eine Alternative zur freiwilligen Krankenversicherung ist die private Ausführung.
Der Beitrag richtet sich nach Alter, dem Gesundheitszustand sowie dem
gewünschten Leistungsumfang. Das Einkommen ist bei der Beitragsberechnung nicht von
Bedeutung. Eine private Krankenversicherung ist außerordentlichbillig für gesunde
und junge Versicherte. Von privaten Krankenkassen werden besondere
Leistungen geboten, welche nach spezifischen Wünschen ergänzt oder vermindert werden können. Zu Beginn der Selbständigkeit achten
Existenzgründer sicherlichim besonderen
auf ihre Kosten. Aus diesem Grund profitieren sie von besonderen
Einsteiger- Tarifen, welche bloß die Grundversorgung beinhalten.
Familienmitglieder müssen separat versichert werden. Gegenüber Ärzten, Kliniken und
Apotheken treten privat Krankenversicherte selbst als Vertragspartner auf. Die
Rechnung über die medizinische Versorgung wird an den Versicherten ausgestellt.
Die Kostenerstattung wird anschließenddirekt mit der Krankenversicherung geregelt.
Bei der Entscheidung für die beste Krankenversicherung für Existenzgründer ist zu beachten,
dass für privat Versicherte eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse häufig nur eingeschränkt
möglich ist. Dies ist aber der Fall bei Verlust
der Arbeitsstelle oder Aufnahme einer
versicherungspflichtigen Beschäftigung.
Der Businessplan entscheidetoftmals über Erfolg oder
Misserfolg der Unternehmensgründung. Besonders bei der Entscheidung
über Kreditverfahren oder andere
Investitionen legen Banken und Finanziersgroßen Wert auf einen durchdachten und hoffnungsvollen Businessplan. Auch das Finanzamt
benötigt für Gründungszuschüsse oder vergleichbare Leistungen einen entsprechenden Businessplan. Die elementare Bedeutung des Businessplans für die
Unternehmensgründung ist demnach klar: Ein
Bewertung Businessplan ist immer dann erforderlich, wenn andere von der
eigenen Geschäftsidee überzeugt werden sollen.
Selbstredend steht hier überwiegend der Inhalt des Businessplans im Vordergrund. Für form follows function ist hier nur ansatzweisePlatz. Bekanntlich investiert kaum jemand in ein Start-up, dass ausschließlich durch einen formschön und optisch attraktivgemachten Businessplan
überzeugen kann. Alldieweil ist auch das
Gegenteil nicht angebracht. Wirkt der
Businessplan chaotisch und unprofessionell, wird es umständlich sein den Finanziers noch vom Inhalt des Plans zu überzeugen.
An genau dieser Stelle setzt
die Businessplan Vorlage an. Bei einer Businessplan Vorlage handelt es sich um
ein beruflichgestaltetes Formular, dass der Gründeralleinig mit seinen eigenen
Zahlen und Zielen befüllen muss. Die Qualitäten einer solchen Businessplan Vorlage sind reich. Vordergründig muss sich der Gründer bei Anwendung
einer Businessplan Vorlage nicht um die formale Gestaltung des Businessplans kümmern.
Denn die Businessplan Vorlage ist dank vieljähriger Erfahrung der
Autoren und dauerhafter Erprobung im
Wirtschaftsleben formal absolut optimiert. Der Businessplan
wirkt also bei Anwendung der Vorlage stets kenntnisreich und sachlich, ohne aberaufgebauscht zu erscheinen. Der Leser des Plans beziehthaarklein die Daten die er sucht, und zwar ganz exakt dort, wo er sie sucht. Das spart Zeit als auch Nerven und wird den Investor im
Zweifelsfall zuversichtlich stimmen. Die Fehler-Häufigkeit sinkt gegen Null. Ein anderer bedeutsamer Vorteil der Businessplan
Vorlage liegt in der Benutzerfreundlichkeit: der angehende Unternehmer muss lediglich die adäquaten
Felder mit seinen eigenen Informationen füllen. Angesichts
der wirtschaftlichen Schwierigkeit eines solchen
Businessplans sorgt dies für eine angenehme Vereinfachung der diffizielen Materie.
Die GmbH -
Gesellschaft mit beschränkter Haftung - in Langform ist aufgrund der
beschränkten Haftung eine der bekanntesten Unternehmensformen
in Deutschland. Das lässt sich schon daraus ableiten, dass es mehr als eine Million
Unternehmen in Deutschland gibt, die in Form einer GmbH auf dem Markt verfügbar sind.
Die GmbH ist eine
Gesellschaft, die entweder aus einer oder aus
mehreren Individuen besteht und eine
eigene Rechtspersönlichkeit darstellt, dadurch ist sie eine
juristische Person des Privatrechts, aber selbst nicht handlungsfähig. Handeln und Verträge schließen kann die GmbH allein durch ihre Organe.
Das sind der oder die
Geschäftsführer, die eine natürliche Person sein müssen, aber keineswegsnotgedrungen auch Gesellschafter
der GmbH. Der oder die Geschäftsführer lenken das Unternehmen und
vertreten die GmbH nach außen.
Die
Gesellschafterversammlung ist das Organ in dem die Gesellschafter organisiert
sind, diese überwachen die Geschäftsleitung
und sind gegenüber der
Geschäftsleitung
weisungsberechtigt. Für bestehende Verbindlichkeiten
haftet die GmbH nur mit dem Vermögen der Gesellschaft, die Gesellschafter
selbst haften auf keinen Fall mit ihrem
Privateigentum.
Jede GmbH benötigt Stammeinlagen in Höhe von mindestens 25.000 Euro, die die Gesellschafter der
GmbH anteilig einbringen, von denen aber
jeder Gesellschafter nur eine zahlen darf.
Mit dem
Gesellschaftsvertrag, der notariell beglaubigt sein muss, entsteht eine so genannte Vor-GmbH, die erst mit
der schlussendlichen Eintragung in das
Handelsregister als GmbH aktiv werden kann. Bis zur Eintragung müssen die
Gesellschafter auch mit Eigenkapital haften.
Seit dem Jahr 2002
muss die GmbH auf ihre Gewinne 25 Prozent Körperschaftssteuer abführen, so wird die Einkommensteuer für
Kapitalgesellschaften betitelt.
Handelsrechtlich betrachtet gilt eine GmbH als
Formkaufmann, gleich welchen
Gesellschaftszweck sie verfolgt, insofern ist jede GmbH zur
Buchführung und zur Bilanzierung verpflichtet.
Die Gründung einer
GmbH lohnt sich für Existenzgründer gleichermaßen wie für
Gewerbetreibende, die erst als Einzelunternehmer aktiv waren, und die mit der
Gründung einer GmbH in erster Linie die Haftungsbeschränkung erreichen wollen.
Grundvoraussetzung ist sicher immer ein
ausreichendes Stammkapital.
Selbstständige, die keineswegs über hinreichendes
Eigenkapital verfügen, können sonst die englische
Limited oder die so genannte „1 Euro GmbH“ bei der zur Gründung nur ein
symbolischer Euro als Stammeinlage einzuzahlen ist.
Unter Email-Marketing
wird ein Verfahren verstanden, bei welchemdenkbare Kunden durch eine
E-Mail auf die augenblicklicheWarenpalette aufmerksam gemacht werden. Verschiedene Unternehmen setzen das Email-Marketing
ein, da dieses wesentlich effektiver und billiger als andere Arten der Werbung ist. Das Email-Marketing läufteinzig auf virtueller Ebene
ab, damit müssen keine Briefe
gekauft und frankiert werden. E-Mails
können weiterhin auch selbständig abgeschickt werden, die Beauftragung
einer kostenintensiven Werbeagentur ist
hier nicht notwendig. Falls eine ASP-Lösung verwendet wird, entfallen selbst die Software- und Hardwarekosten. Die Abonnenten einer
E-Mail zeigen durch eine Bestellung Interesse und sind mühelos zu erreichen. Herkömmliche Werbung im
Postkasten wird vielmals direkt
weggeschmissen, bei einer E-Mail erscheinen die Kunden jedoch zumeist interessierter.
Das Email-Marketing
und dessen Aufbau
Ein wichtiger Bestandteil des richtigen Marketings besteht im Aufbau der Werbe-Email.
Zuallererstsollte die Ansprache individualisiert sein, so reagiert
der Kunde weit positiver. Der
Newsletter sollte zudem auch an Kunden
versendet werden, die bereits
seit längerer Zeit nichts mehr gekauft haben. Diese werden
durch den Newsletter wieder an die Produkte erinnert, ferner besteht durch die ehemalige Bestellung ein vorhandenes Interesse an den Produkten. Es werden
also keine Kunden angeschrieben, die kein Interesse an den Produkten besitzen. Durch das Email-Marketing kann des Weiteren auch die Kundenbindung getestet werden, das Unternehmen sieht prompt, welcher Kunde die Email geöffnet hat. In der Regel werden 50 Prozent der
Emails auch geöffnet, dies ist bei der
Briefwerbung nur umständlich erreichbar und kann
nicht geprüft werden. Der Erfolg
von Email-Marketing ist im Übrigenkontrollierbar. Nachdem die Emails versendet wurden, wird die Anzahl der geöffneten Emails angezeigt. So kann der Werbende sehen, welche
Produkte am liebsten nachgefragt werden. Somit kann das Angebot entsprechend angepasst und das
Email-Marketing optimiert werden. Das
Email-Marketing ist demnach nicht nur eine
Werbeform, sondern auch eine Möglichkeit den Aufbau des Onlineshops zu verbessern.
Eine Betriebsprüfung
kann jeden erwischen. Als rechtliche
Grundlage dafür ist zum einen die
Abgabenordnung und die Betriebsprüfungsordnung. konstante Betriebsprüfungen werden in der Regel
nur bei Großgesellschaften durchgeführt,
Mittelständische und kleinere Betrieb hingegen werden nur
stichprobenartig untersucht bzw. im Verdachtsfall überprüft. Grundlegend gilt aber: Je größer Ihr Konzerne ist, desto häufiger erfolgen Kontrollen.
Kleinstbetriebe werden alle 53 Jahre überprüft, Kleinbetriebe alle 21 Jahre,
mittlere Konzern alle 11 Jahre und
bei Großbetrieben erfolgt eine lückenlose Überprüfung.
Gründe für eine
Betriebsprüfung können hochragende Einlagen im Gesellschaftervermögen trotz geringem Privatvermögen, Verluste
über einen Zeitraum von mehreren Jahren oder ein Vermögenszuwachs, welcher dem
Einkommen nicht entspricht, sein. Auch wenn Ihr Einkommen nicht zur Deckung der
alltäglichen Lebenshaltungskosten
ausreicht, Ihr Lebensstil nicht von Ihrem Einkommen finanziert werden kann oder
der Gewinn Ihres Unternehmens nicht den Vorlagen des Branchendurchschnitts
gleichen. Weitere Fingerzeige für Ihren
Steuerprüfer sind außergewöhnliche nicht zu erklärende
Schwankungen der Umsätze, die Entnahme oder Einlage von Grundstücken aus oder
in Ihr Konzernvermögen, die Änderung der
Rechtsform Ihres Betriebes oder dessen Aufgabe. Des weiteren werden
Betriebsprüfungen bei Steuerausfällen und verspätete Leistungen oder wenn in der Vergangenheit eine
erfolgreiche Betriebsprüfung durchgeführt wurde, welche Steuernachzahlungen
nach sich zog.
In der Regel ist es
üblich, dass sich der Steuerprüfer zwei Wochen vor seinem Besuch in Ihrem
Betrieb schriftlich ankündigt. Um sich
entsprechend auf die Betriebsprüfung vorzubereiten, sollten Sie sich mit Ihrem
Steuerberater beraten. Im Falle einer Steuerhinterziehung ist es angemessen, eine Selbstanzeige sofort nach Erhalt
der Betriebsprüfungsankündigung in diesem zweiwöchigen Zeitraum zu machen. Auf
diese Weise entgehen Sie einer Strafe.
Im Allgemeinen haben Sie das Recht Einspruch gegen eine
Betriebsprüfung einzulegen, beispielsweise aufgrund formaler Probleme. Auch das Verschieben des
Termins ist möglich, gleichwohl besteht diese
Möglichkeit nur bei schwerwiegenden Gründen. Auf jeden Fall sollten Sie Ihren
Steuerprüfer unterstützen, so dass die Betriebsprüfung geschwind und reibungslos durchgeführt werden
kann.
Firmenverkäufe - Wann regeln Sie die Unternehmensnachfolge?
Wenn es einmal an der Zeit ist, sich für Ihre aufgebauten Betriebe nach einem Nachfolger umzusehen und es weder eine brauchbare Führungskraft in Ihrem Personalstamm dafür gibt, noch ein etwaigbekannter Partnerbetrieb eines
Kollegen für Ihre Firmenverkäufe in Frage käme, dann ist ein guter Rat erst einmal schwer zu finden. An erdenkbaren Optionen gäbe es theoretisch mehrere und sicher
kommt es auf die Art, Struktur, Form und die Branche Ihrer Betriebe an, wie und wo es für
Firmeninhaber Möglichkeiten gibt, sich nach einem guten Nachfolger umzuschauen. Das Web bietet im Bereich Firmenverkäufe gute Plattformen, um potentielle Käufer mit Ihnen in Kontakt zu bringen. Sie sollten auch unvermeidlich Ihren Steuerberater zu Rate ziehen, diesen auf die möglichen Firmenverkäufe
ansprechen, denn der kann Ihnen Informationen geben zur
Profitabilität und den durchschnittlich erzielten Gewinnen. Ein wirklicher Interessent für Ihre Firmenverkäufe wird
jede Menge Unterlagen einsehen
wollen und Sie Ihren Steuerberater nun in die Pflicht nehmen.
Je nach der Branche sind für Firmenverkäufe entweder Ihr
guter Ruf und somit der Name Ihrer Firmen oder die Kundendatei gegebenenfallsaußerordentlich mehr Wert, als die errechneten Bilanzsummen der festen und beweglichen
Investitionsgüter oder der Geschäftsimmobilie.
Die schwerwiegende Frage nach dem wann lässt sich am Leichtestenbeantworten. Sie sollten dann einschlagen, wenn sich eine profitable Gelegenheit für Firmenverkäufe ergibt.
Für diese Gelegenheit dann qualifiziert vorbereitet zu sein
und nicht erst alles vom Zaun brechen zu müssen, wenn der Übernahmeaspirant
Ihnen im angestammten Sessel des
Chefzimmers gegenübersitzt, wäre eine vorausschauende Massnahme. Eine Summe für die Firmenverkäufe als Verhandlungsbasis sollten Sie in den Raum stellen können
und die avisierten Übernahmemodalitäten
für Firmenverkäufe sollten Sie bereits als durchdachtes
Planspiel durchexperimentiert haben. Ihre privaten
Vorstellungen für die Firmenverkäufe und die Ihres angestrebten Kandidaten für den Kauf müssen dann durchdiskutiert werden und wenn das zu einem Konsens
führt, dann haben Sie vielleicht schon bald nach den getätigten Firmenverkäufen nicht mehr den Klotz der
Verantwortung an Ihrem Beine hängen.
Die rechtzeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist gerade für Familienunternehmen von großer Bedeutung. Häufig wird die
Unternehmensnachfolge hinausgezögert, was im Falle eines frühen Ablebens des Unternehmers für die Familie gewaltige Folgen haben kann. Daher empfiehlt es
sich für jeden Unternehmer, an die
eigene "Rente" zu denken und frühzeitig die Unternehmensnachfolge passendzusteuern. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn
in der Familie kein guter Nachfolger zu finden ist.
Wenn die
Unternehmensnachfolge rechtzeitig geplant wird, bleibt
genügend Zeit, einen guten Eigentümer zu suchen und den
Ausstieg des Alteigentümers angemessenzu gestalten. Bei einer übereifrigen
Regelung der Unternehmensnachfolge kann es häufiger
passieren, dass die Firma abgegeben werden muss und sich
durch den Zeitdruck nur ein viel niedrigererVerkaufserlös erzielen lässt.
Dabei sind mehrjährig erfolgreiche
Familienunternehmen für junge Unternehmer gerade im besonderen attraktiv, da sie über einen beachtlichen Kundenstamm und einen eingeführten Namen verfügen. Wenn ein Unternehmer mit
einer persönlichen Firma von Null
startet, muss das eigene Renommee erst langsam aufgebaut werden,
was oft viel Zeit und Geld
erfordert.
Um die
Unternehmensnachfolge langfristig zuregeln, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Z. B. kann ein Wirtschaftsanwalt mit der Suche
beauftragt werden oder es kann eine einfache Anzeige in den
Fachmedien veröffentlicht werden. Weiter bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die
Unternehmensnachfolge an, die spezialisiert Unternehmen mit bestmöglichen Nachfolgern zusammenbringen. Zum einen
kann die eigene Firma in einer Online-Börse inseriert
werden oder es werden einfach potenzielle
Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann einfach Kontakt aufgenommen wird.
Die
Unternehmensnachfolge selbst kann über jede
MengeOptionen geregelt werden. So
kann beispielsweise ein Übergang in verschiedenen Etappen erfolgen. Dabei zieht sich der
Alteigentümer in unterschiedlichen Stufen aus dem Geschäft zurück und berät den neuen Unternehmen in der
Übergangsphase. Der Nachfolger kann dabei die finanzielle
Seite auch in Teilraten steuern, parallel der übernommenen Teilstufen. Eine
weitere Alternative ist die sofortige
Komplettübernahme zu einem definierten Zeitpunkt und damit der komplette
Übergang der Verantwortung auf den geeigneten Besitzer. Auch die finanzielle Beteiligung eines viel größeren Unternehmens und die Übernahme einer zeitweiligen Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist
ein gut mögliches Szenario.
Der Weg
in die Existenzgründung ist für viele Menschen ein Weg in die berufliche
Freiheit, selbstständig zu arbeiten und dabei autonom entscheiden, die
Arbeitszeit frei einteilen und unter Umständen das Hobby zum Beruf zu machen,
bringen jedes Jahr unzählige Leute auf die Idee eine Existenzgründung in
Angriff zu nehmen.
Bevor nun
impulsiv ein Unternehmen gegründet wird, muss sich wohl jeder fragen, ob er für
die Selbstständigkeit qualifiziert ist. Selbst ein Unternehmen ohne Mitarbeiter
zu führen, ist keine Nebensache und neben den beruflichen Fähigkeiten und
Fertigkeiten benötigt ein Unternehmer auch jede Menge an Selbstdisziplin, er
muss entschlossen sein, kommunikativ, erfinderisch, sollte Improvisationstalent
besitzen und nicht zuletzt muss der Existenzgründer sich auch der Risiken
bewusst sein und seine Chancen am Markt objektiv beurteilen.
Im Kontext
mit der Existenzgründung sind vom angehenden Unternehmer mehrere Formalitäten
zu erledigen. So bedarf man für die Existenzgründung einen Businessplan, in dem
detailliert dargestellt wird, wie die Geschäftsidee umgesetzt werden soll,
welches Vermögen benötigt wird, welche Umsätze in welchen Zeiträumen generiert
werden können und wie es mit der Liquidität aussieht. Immerhin muss schon bald
nach der Existenzgründung mit der selbstständigen Tätigkeit das Geld für den kompletten
Lebensunterhalt verdient werden.
Hier
macht es einen deutlichen Unterschied, ob Sie sich mit der Existenzgründung
einen beruflichen Traum verwirklichen oder ob die Existenzgründung eine
Notlösung ist, um aus der Arbeitslosigkeit oder dem Elend vin Hartz IV zu
entkommen. Wer eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit hervor plant,
kann auf die Unterstützung des Staates bauen. Wird das angemessene Konzept
erstellt, bewilligt das Arbeitsamt auf Antrag eine Finanzhilfe für die
Existenzgründung. Der Gründungszuschuss wird über neun Monate in Höhe des vorigen
Arbeitslosengeldes zuzüglich 300 Euro pauschal genehmigt. Damit kann in den
Monaten nach der Existenzgründung der Lebensunterhalt bestritten werden.
Im Kontext
mit der Existenzgründung sollte die gesamte Familie des Gründers hinter ihm
stehen und Ihn perfekt unterstützen.
Für jede
Menge Arbeitnehmer aber auch für Unternehmer stellt sich bei der Verwirklichung
von planmäßigen Anschaffungen die Frage der Finanzierung. Fast nie reichen die Geldvorräte
aus, um mit Bargeld zu bezahlen. Im besonderen dann nicht, wenn es um die Umsetzung
des Wunsches nach den eigenen vier Wänden geht oder wenn ein größeres KFZ bezahlt
werden soll. Ein erprobtes Mittel, sich Wünsche zu erfüllen und Träume anzuschaffen
ist im privaten und im gewerblichen Feld die Finanzierung.
Grundvoraussetzung
für erfolgversprechende Verhandlungen bei der Finanzierung ist eine tadellose
Kreditwürdigkeit. Hierfür überprüfen die Banken im Rahmen der Anfrage nach
einer Finanzierung die Einkommensverhältnisse und fragen die Schufa ab. Wer
finanzieren will, muss nachweisen, die Ratenzahlungen aus der Finanzierung
neben seinen monatlichen Verpflichtungen ausgleichen zu können. Im Fachjargon
wird das als Kapitaldienstfähigkeit bezeichnet, meint aber nichts anderes, als
dass man wirtschaftlich in der Lage sein muss, den Kredit zu bedienen.
Bei der
Finanzierung von Immobilien handelt es sich zusätzlich um Konzepte, die über
einen größeren Zeitraum laufen und bereits im Vorfeld eingehend bedacht werden
sollten. Die Finanzierung eines neuen Fahrzeugs hingegen wird in der Regel mit
Kreditlaufzeiten von 24 bis 72 Monaten umgesetzt. Immer abhängig davon, wie
hoch die monatliche Belastung sein soll. Für die Finanzierung eines neuen
Fahrzeugs gibt es die Möglichkeit entweder direkt über den Händler eine
Finanzierung bei einer Autobank umzusetzen oder eine andere Bank zu wählen. Die
Finanzierung über die andere Bank ist von den Konditionen her in der Regel
etwas schlechter, weil die marktüblichen Zinsen gezahlt werden müssen. Dem
gegenüber steht allerdings der Vorteil, dann beim Händler als Barzahler auftreten
zu können. Was die Chancen bei den Treffen um den Fahrzeugpreis beachtlich
verbessert.
Summa
summarum muss jede Art der Finanzierung über entsprechende Kreditvergleiche im
Internet überprüft werden, da es bei den Banken immense Unterschiede in der
Zinsgestaltung gibt.
Viele Marktbereiche sind heute von unterschiedlichsten Produkten geprägt. Die Kunden haben
dadurch gehäuft Schwierigkeiten, die
verschiedenen Anbieter und
Produkte zu erkennen. Gerade für Unternehmen, die den Markt neu durchdringen wollen, ist es somitwichtig, sich auf das
Marketing insbesondere zu konzentrieren.
Dabei ist es besonders wichtig, sich nicht auf standardisierte Marketingkonzepte wie etwa
Zeitungsanzeigen oder Online-Bannern zu verlassen, denn diese sorgen so gut wie nie für Interesse.
Um ein Produkt oder
ein Unternehmen vertraut zu machen bzw.
dessen Umsatz zu potenzieren, ist eine gut definierteMarketingstrategie essenziell-. Um diese erstellen zu können, sollte absolut jedes Unternehmen zuvor eine Marktanalyse ausführensowie die Konkurrenz ansehen. Somit können die Kundenbedürfnisse analysiert und neue Trends möglichst noch vor der Konkurrenz ausgemacht werden. Dies ermöglicht das Definieren gegenüber anderen Anbietern und somit
die höhere Aufmerksamkeit des
Kunden. Die Marktforschung kann zu
dieser Gelegenheit
vom Unternehmen selbst per Telefon, Kundenansprache oder Post durchgeführt werden, aber auch externe Quellen wie zum
Beispiel Branchenverbände oder Internetumfragen können hervorragende Einblicke verschaffen.
Wer schlussendlich die Marktstrategie kennt, kann seinen
eigenen Plan für das Marketing zu
Papier bringen.
Hierbei sollte gleichermaßen darauf geachtet
werden, dass das Marketing auf das Unternehmen und die Produkte zugeschnitten ist. Dienstleistungen müssen beispielsweiseandersartig vermarktet werden
als Elektronikartikel. Wenn ein völlig neues Produkt beworben werden muss, sollte auch das Marketing
vom Kunden als modern und innovativ wahrgenommen werden.
Der Marketingplan
sollte zahlreiche Phasen umfassen. So zum Beispiel das Definieren von
Zielen, die Erstellung des Maßnahmenplans, die Durchführung dieser Maßnahmen und die abschließende Erfolgskontrolle.
Sie sollte in jedem Fall schriftlich
festhalten,
ob und in welchem Umfang die Maßnahmen von
Erfolg gekrönt
waren. Bei Erfolglosigkeit muss das Marketing-Konzept kurzfristig neu durchdacht werden.
In der modernen Zeit kann Marketing auch neue Wege
gehen. So sollten Unternehmer unter
allen Umständen
das Internet nutzen, um ihre Kunden zu erreichen. Dabei ist die simple Erstellung einer Webseite jedoch nicht ausreichend. Vielmehr sollte das
Unternehmen oder das Produkt in Blogs erwähnt werden, was zum Beispiel durch Mund-zu-Mund-Propaganda erreicht
werden kann. Auch Selbstmarketing, bei dem der Unternehmer selbst für sein
Produkt und seine Ziele wirbt, kann im Internet erfolgreich durchgeführt werden.
Fazit: Marketing ist
bei der heutigen Produktfülle bedeutender denn je. Ist es individuell auf das
Unternehmen ausgerichtet und wird treffsicher präsentiert, kann das Unternehmen sowohl
neue Kunden gewinnen wie auch die Umsätze
steigern.